Weihnachtsmannfreie Zone

Logo der weihnachtsmannfreien Zone mit Ortsschild der Gemeinde Fluorn-WinzelnBild von Bürgermeister Tjaden im RadiointerviewBild von Bürgermeister Tjaden mit dem Nikolaus und Knecht RuprechtBild von Einladung zum Jahreskonzert des Musikvereins mit Schild weihnachtsmannfreie Zone


Im Jahr 2008 fand der SWR 4 Adventskalender in unserer Gemeinde im Rahmen des „Adventlichen Nachmittags“ unter Mitwirkung von Vereinen aus beiden Ortsteilen und unserer Schule auf dem Gelände der BruderhausDiakonie statt, der von SWR 4 Radio Tübingen gesendet wurde.
Insgesamt rund 150 Gemeinden hat das Team von SWR4 Radio Tübingen in den letzten 10 Jahren einen der gefragten Adventsbesuche abgestattet und täglich liebevoll gestaltete Weihnachtsüberraschungen enthüllt. Diese ganz speziellen Adventskalendertürchen, die nicht nur die Kleinen begeistern, sind das Produkt monatelanger Arbeit vieler fleißiger Helfer vor Ort.
Da die von einer Arbeitsgruppe für diese Radioübertragung entwickelte Idee einer „Weihnachtsmannfreien Zone“ in Fluorn-Winzeln für ein überwältigendes Medienecho in ganz Deutschland und sogar bis nach Rom und Brasilien sorgte, wurde Bürgermeister Bernhard Tjaden mit einer kleinen Delegation von Vertretern unserer Vereine, des Handels- und Gewerbevereins und der Schule zur Jubiläumsveranstaltung des SWR am Sonntag 6.12.2009, dem Nikolaustag (!), in Tübingen neben Vertretern von 2 weiteren Gemeinden eingeladen und gebeten dort darüber zu berichten. Die Veranstaltung wurde live im Internet übertragen. Bürgermeister Tjaden konnte dabei bestätigen, dass Fluorn-Winzeln auch in diesem Jahr wieder diese Aktion durchführt, was auch am 7.12.2009 in den SWR Nachrichten berichtet wurde.

 
Auf der Homepage http://www.weihnachtsmannfreie-zone.de/  desBonifatiuswerkes der deutschen Katholiken e.V.,kann man unter „Aktuelles und Wissenswertes“ unter dem Datum 09.01.09 nachlesen:
„Außergewöhnliche Medienresonanz für „Weihnachtsmannfreie Zone“
in Fluorn-Winzeln
Der kleine Ort Fluorn-Winzeln im Kreis Rottweil hat durch die Idee einer gemeinschaftlichen „Weihnachtsmannfreie Zone“-Aktion von Gewerbe, Vereinen und bürgerlicher Gemeinde mit Berichten in SWR, ARD Tagesthemen, FAZ, Radio Vatican und BBC weltweite Medienresonanz gefunden.
Wappen mit Logo der Weihnachtsmannfreien Zone

Fluorn-Winzeln ist eine Doppelgemeinde mit rund 3200 Einwohnern am Ostrand des Schwarzwaldes uns sehr regem Vereinsleben (fast 40 Vereine). Es besteht aus dem vorrangig evangelisch geprägten Ortsteil Fluorn und dem katholisch geprägten Ortsteil Winzeln und hatte sich 2008 mit der Aktion dem Ziel verschrieben, dem Trend einer zunehmenden Verfremdung traditioneller Inhalte der Advents- und Weihnachtszeit entgegen zu wirken.
In den beiden Wochen vor Weihnachten war dies nicht nur ein begehrtes Thema in der Lokalpresse, sondern es berichteten auch die großen, überregionalen Medien, eine dpa-Meldung ging an die Zeitungen und Fernsehteams besuchten Schule und Geschäfte der Gemeinde, um Interviews zu führen und zu filmen.
Dazu Bürgermeister Bernhard Tjaden: „Wir können uns freuen, dass es so gelungen ist, dieses Thema und damit auch unsere Gemeinde Fluorn-Winzeln in positiver Form in der Weise sogar im Fernsehen zu platzieren. Es war nicht zu erwarten, dass die von der Arbeitgruppe Adventskalender entwickelte Idee solche Resonanz findet.“
Wir freuen uns mit und empfehlen, einen Blick in den besonders interessanten Beitrag der ARD zu werfen, der immer noch hier: http://www.tagesschau.de/multimedia/video/video424182.html
im Internet angeschaut werden kann.“

Auf der Homepage von Radio Vatikan war zu lesen:

D: Nikolaus statt Weihnachtsmann
Nikoläuse statt Weihnachtsmänner sollen in den Schaufenstern stehen. Das entschied jetzt der Stadtrat von Fluorn-Winzeln im Schwarzwald. Mit der Aktion sollen die Bürger zum Nachdenken angeregt werden, so Bürgermeister Bernhard Tjaden. Erstmals in Deutschland widmete sich laut Medienberichten ein politisches Gremium dem Wettstreit zwischen Nikolaus und Weihnachtsmann.
(rv/pm 17.12.2008 pr)

Zitat von ZDF-Moderator Peter Hahne hierzu:
„Die Aktion "weihnachtsmannfreie Zone"
möchte Mut machen, hinter dem Weihnachtsmann der Konsumindustrie wieder mehr den wahren Bischof Nikolaus zu entdecken. Es liegt an uns, ob das im lauten Weihnachtsrummel gelingen kann! Die „weihnachtsmannfreie Zone" macht darauf aufmerksam, dass der am Konsum orientierte Weihnachtsmann der Geschenkelndustrie nur noch wenig mit dem heiligen Bischof gemein hat. Nikolaus half selbstlos Menschen in Not und war ein Freund der Kinder! Äußeres Zeichen seines Bischofsamtes ist die Mitra und nicht - wie bei der erfundenen Reklame-Figur - eine rote Mütze mit weißem Bommel. Die Unterscheidung zwischen Nikolaus und Weihnachtsmann fällt jungen wie alten Menschen heutzutage zunehmend schwer.“

Hier als ein Beispiel der vielen zustimmenden Briefe und Mails aus dem ganzen Land bis hin nach Brasilien:
 
Gesendet: Montag, 22. Dezember 2008 17:06
An: Info
Betreff: Initiative "Weihnachtsmannfreie Zone"
Sehr geehrte Damen und Herren,

mein Name ist Gabriela F. und ich bin Brasilianerin. Ich wohne in São Paulo, Brasilien, und habe gerade in der Internetseite einer sehr wichtigen brasilianischen Zeitung  namens "Folha de São Paulo" einen Artikel über Ihre Initiative "Weihnachtsmannfreie Zone" gelesen.
Ich möchte Ihnen herzlich zu solcher Initiative gratulieren. Endlich sehe ich einen energischen Kampf gegen den Weihnachtsmann, dieses stupide Symbol der Konsumgesellschaft und der Vergessenheit der wahren Bedeutung der Weihnachten: unseres Herren Jesus Christus. ... Machen Sie doch damit weiter!
 
Mit freundlichen Grüssen
Gabriela F.