Aktuell

Verkehrsfreigabe Rötenberger Straße


Bilder von der Verkehrsfreigabe der Rötenberger Straße

Verkehrsfreigabe Sanierung der Ortsdurchfahrt Fluorn L422/L415
Rötenberger Str. am 21.10.2018


Für den Ausbau und die Sanierung der Rötenberger Straße mit Kreisverkehr im Ortsteil Fluorn gilt: „Was lange währt, wird endlich gut“. Am Sonntag ist die Straße offiziell für den Verkehr frei gegeben werden.
Seit Jahrzehnten hatten sich Verwaltung und Gemeinderat intensiv für die Sanierung der Rötenberger Straße eingesetzt und auch vielfältige Unterstützung parteiübergreifend aus dem politischen Raum bekommen. Der Gemeinderat stellte außerdem immer Geld in den laufenden Haushalt ein. Auch übernahm die Gemeinde die Kosten für die Planung. Zudem sei das ehemalige Gasthaus Krone erworben worden, um den Kreisverkehr besser planen und die Einfahrt zur Bruderhaus Diakonie verbessern zu können, betonte Bürgermeister Tjaden in seiner Ansprache in der Festhalle. Bereits im Jahr 2012 hatte die Gemeinde Fluorn-Winzeln einen Bebauungsplan für den Bereich Kreisverkehr aufgestellt. Zum einen war dies eine frühzeitige
Bürgerbeteiligung, bei der auch einige Anregungen kamen, die behandelt wurden. Zum anderen hat die Gemeinde durch diese Vorleistung dem Land die Durchführung eines aufwändigeren Planfeststellungsverfahrens erspart. Bürgermeister Tjaden erinnerte an die Zusage von Frau Regierungspräsidentin, dass das Stück freie Strecke von Fluorn nach Rötenberg „nahtlos“ folgt. Er wies weiter darauf hin, dass 2019 das Regierungspräsidium Karlsruhe die Ortsdurchfahrt des benachbarten Stadtteils Peterzell der Stadt Alpirsbach erneuern möchte und auch die Außerortsstrecke bis zur Gemarkungsgrenze Fluorn erneuert werden soll und bat die Regierungspräsidentin um Unterstützung dass, das relativ kurze Teilstück bis zum Ortseingang in diesem Zuge im Rahmen einer guten Zusammenarbeit der zwei Regierungspräsidien gleich mitgemacht und nach Möglichkeit mit einem Radweg ausgestattet wird. Nach dem Gang vom Kreisverkehr auf der neuen Trasse, musikalisch begleitet vom Musikverein „Eintracht“ Fluorn unter der Leitung von Dirigent Axel Zimmermann, zur neuen Mehrzweckhalle fand ein Festgottesdienst mit Lektorin Erika Rapp-Kretschmar von der evangelischen Kirchengemeinde Fluorn statt. Kirchenchor und Musikverein Fluorn wirkten bei der Gestaltung mit. Unter den Gästen in der Halle waren Regierungspräsidentin Bärbel Schäfer, Erster Landesbeamter Hermann Kopp in Vertretung von Landrat Dr. Wolf-Rüdiger Michel, Referatsleiter Peter Spiegelhalter vom Regierungspräsidium Freiburg die Bürgermeister von Aichhalden und Alpirsbach, Michael Lehrer und Michael Pfaff, sowie Bernd Heinzelmann, Schenkenzell, Sigmund Villing, der Leiter Straßenmeisterei Schramberg-Sulgen, Ulrich Effenberger vom Polizeirevier Oberndorf sowie Vertreter der beteiligten Baufirma Stumpp, Gemeinderäte, Vereinsvertreter, viele Bürger und Anlieger der neuen Straße. In ihrer Ansprache freute sich Regierungspräsidentin Schäfer, dass alles bestens geklappt habe. Das Warten habe sich gelohnt, dementsprechend dürfe nun auch gefeiert werden. Die Maßnahme sei aber auch bitter nötig gewesen. Man habe in hervorragender Zusammenarbeit mit der Verwaltung Vollgas gegeben, und die Gemeinde habe mit rund 1,5 Millionen Euro ganz schön Geld in die Hand genommen. Die gesamte Maßnahme mit einer Baulänge von 580 Metern, mit neuen Kanälen, Leitungen für Wasser, Strom und Gas habe insgesamt 2,5 Millionen Euro gekostet. Dabei sei das nun abgeschlossene Projekt „nur ein Baustein in einem langen und gut durchdachten gemeindlichen Entwicklungsprozess.“
Ihr und der Landesregierung sei es wichtig, mit der Erhaltung und dem Ausbau von Straßen mehr zu investieren und die ländliche Infrastruktur zu stärken. Die Gemeinde habe, so Schäfer, in den vergangenen zehn Jahren einen guten Weg genommen. Vor rund 10 Jahren sei die Ortsdurchfahrt (Hauptstraße) zusammen mit anderen Maßnahmen im Zuge des Landessanierungsprogramms gebaut
worden. Das Land habe dies mit rund 1,6 Mio. Euro Sanierungsmitteln unterstützt. Wenn nun in Winzeln mit dem Landessanierungsprogramm Neues angegangen werde, zeige dies, dass in der Gemeinde noch einiges anstehe. Der Dank Schäfers ging an Bürgermeister Tjaden mit Verwaltung und Gemeinderäten, an ihre Mitarbeiter im Regierungspräsidium und an die am Bau beteiligten Firmen für die gute, vertrauensvolle Zusammenarbeit. Nur mit einer guten Gemeinschaft komme man ans Ziel. Regierungspräsidentin und Bürgermeister dankten außerdem den Anliegern für ihr Verständniswährend der Baumaßnahme. Dank gebührt auch den Vorarbeitern der Baufirma, insbesondere Franz Kern für die gute Koordination der Arbeiten und den konstruktiven Kontakt zu den Anliegern. Zum Abschluss wurde im Beisein der Gäste gemeinsam das Band durchgeschnitten und die Straße für den Verkehr frei gegeben.