Aktuell

Hinweise an die Bevölkerung zur Jagd


Um einen gesunden Wildbestand zu erhalten, der an die Gegebenheiten des Ökosystems angepasst ist, muss in unseren Wäldern und auf der Feldflur gejagt werden. Mit Blick auf die Prävention der Afrikanischen Schweinepest müssen derzeit die jagdlichen Möglichkeiten zur Reduzierung der Schwarzwildbestände ausgeschöpft werden.

Störungen des Wildes während der Jagdzeit erschweren den Jagderfolg und erhöhen damit den Aufwand erheblich. Die Jäger haben den gesellschaftlichen Auftrag, für angepasste Wildbestände in unserem Lebensraum zu sorgen. Bitte Rücksicht nehmen und vor allem während der Jagdzeit (Morgen- und Abenddämmerung, das heißt 1 Stunde vor Sonnenaufgang und 1 Stunde vor Sonnenuntergang) Querfeldeingänge zu unterlassen.
Insbesondere Querfeldeingänge bei Nacht können zudem gefährlich für die eigene Gesundheit werden. Deshalb auch aus Gründen des Selbstschutzes unbedingt im Dunkeln auf den Wegen bleiben.
 
Egal ob die Jagd als Hobby oder Beruf ausgeübt wird - es muss ein erheblicher Aufwand getrieben werden, um die Abschusspläne zu erfüllen. Insbesondere in den Hauptjagdzeiten sollten Waldbesucher darauf Rücksicht nehmen.
 
Zum Beispiel sollten in der Dämmerung die festen Wege nicht mehr verlassen werden, um das Wild nicht zu beunruhigen. Im Sommer Ende Juli/ Anfang August befindet sich das Rehwild in der Brunft, auch Blattzeit genannt. Zu dieser Zeit sind die sonst eher heimlichen Tiere auch tagsüber sehr aktiv und die Jäger versuchen diese Zeit zu nutzen. Waldbesucher sollten zu dieser Zeit ebenfalls besser auf den befestigen Wegen bleiben.
 
Durch die Anlage von Bejagungsschneisen in landwirtschaftlichen Kulturen können Landwirte  einen wirksamen Beitrag leisten, Wildbestände zu regulieren und Wildschäden zu vermeiden. Bejagungsschneisen können auf landwirtschaftlichen Flächen angelegt werden, ohne dass die Beihilfefähigkeit der Flächen für Direktzahlungen berührt wird.