Winzeln « Geschichte « Fluorn-Winzeln
Ansiedlung von Industriebetrieben
1099
Wird erstmals Winzilium in einer Alpirsbacher Urkunde benannt. Dieses ist aber
nicht unser Winzeln, das im ganzen Mittelalter als Windzagel oder Winzlau benannt
wird. Über die eigentliche Ortgründung von Winzeln gibt es bisher
keinen Hinweis.
1222
Winzeln gehörte im Hochmittelalter zum Herrschaftsgebiet der Freien Herren
von Zimmern. Es wurde in diesem Jahr erstmals mit der Erwähnung des Ministerialen
Ludwig von Winzagel erwähnt.
1535
Winzeln wird an Rottweil verkauft, der Kaufpreis betrug 4220 Gulden.
1540
Wurde Winzeln durch einen Großbrand völlig vernichtet. Auch die
nachfolgenden Kriege ließen das neu entstandene Dorf nicht verschont.
Sie gingen einher mit Plünderungen, Brandschatzungen und Seuchen, so dass
sich unter der Bevölkerung große Not ausbreitete.
1802
Nachdem Winzeln jahrhunderte lang im Besitz der Freien Reichsstadt Rottweil
gewesen war, ging es mit dieser auf Württemberg
über.
1867
Die bis nach Talhausen führende Neckarbahn (Gäubahn) wurde eingeweiht.
Somit war die Raumschaft an das Schienennetz angebunden.
Um 1960
Durch Gründung und Ansiedlung von Industriebetrieben und aufstrebenden
Handwerksbetrieben wurden für die Einwohner neue Verdienstmöglichkeiten
geschaffen. Die früher hauptsächlich im Haupterwerb betriebene Landwirtschaft
wurde mehr und mehr zurückgedrängt und vielfach nur noch im Nebenerwerb
weitergeführt.
Hinweis
Wenn Sie mehr Interesse an der Geschichte von Fluorn-Winzeln haben, können
Sie einen Band der Ortschronik zum Preis von 25,56 EUR das Stück in den
beiden Rathäusern der Gemeinde erwerben. Die Ortschronik wurde unter wesentlicher
Zusammenarbeit der Bürgerschaft erstellt und erhält neben umfangreichen
Daten seit der ersten Besiedlung der beiden Gemarkungen auch einen wahren Schatz
an Bilddokumenten aus den jeweiligen Zeitabschnitten. Das Werk hat einen Umfang
von 516 Seiten und ist im Verlag S. Walter - Heilbronn-Leingarten erschienen.
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